Rudolf Mittendorfer, UWF-Gründer und Konsumentensprecher im Fachverband, wird im Versicherungsjournal vom 25.2.2025 zu den davor präsentierten Ergebnissen einer Untersuchung, die Armin Kammel, Professor für Bankrecht und Finanzmarktregulierung, verfasst hat, zitiert:
„Mittels eines Provisionsverbots wird versucht, ein Problem zu lösen, das schon lange nicht mehr besteht. Vertriebsmodelle, die „vor 20, 30 Jahren“ negative Anreize gesetzt hätten, sind längst beseitigt.
Wer unabhängig berät, wird aber durch ein Provisionsverbot aus dem Markt gedrängt, und das führt letztlich zu einem Abbau an professioneller Beratung – zumal es an der Bereitschaft, angemessene Honorare zu zahlen, fehlt. Rechtlich gilt die „Best interest“-Pflicht, mehr zu leisten, „kann man von niemandem erwarten“.